Erlangen ist seit etwa 25 Jahren als eine der fahrradfreundlichsten
Städte der Bundesrepublik Deutschland bekannt. Das ist das Ergebnis
einer umfassenden Neuorientierung der kommunalen Verkehrspolitik Anfang
der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Diese Neuorientierung ist
aus dem konsequenten Bemühen entstanden, für das Fahrrad im
Verkehrsgeschehen der Stadt gegenüber anderen Verkehrsmitteln durch
den Auf- und Ausbau einer radverkehrsgerechten Infrastruktur
Chancengleichheit zu schaffen.
Diese Entwicklung hat eine langfristige Verdoppelung des Anteils
des Radverkehrs am Binnenverkehr bewirkt. In der Folge hat dies
zu einer deutlichen Entspannung des Verkehrsklimas und zu einer
erheblichen Verbesserung der Sicherheit für die Radlerinnen und
Radler geführt.
Wenn das Radfahren in der Stadt zu einer "Massenbewegung" wird,
können jedoch auch gewisse Probleme nicht völlig ausbleiben.